lineaRIVA®
lineaRIVA® Geschenkefinder

Wissenswertes über unsere Artikel

Herstellung + Material + Pflege

Liebe zum Detail | Anspruchsvolle Materialien | Kosmopolitischer Lebensstil

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns, dass Sie Artikel von lineaRIVA® erworben haben. Seit über 10 Jahren begeistern wir mit hochwertigen, natürlichen Materialien unsere Kunden in aller Welt. Vielen Dank auch für Ihr Vertrauen!

Die vorliegenden Texte greifen die Materialien auf, die für lineaRIVA® am häufigsten verarbeitet werden. Die Informationen zu diesen Materialien: Geschichte, Herstellung, Verarbeitung und Pflege erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gehen jedoch auf Ihre am häufigst gestellten Fragen ein.

Wir lassen nur beste Rohstoffe verarbeiten und möchten, dass Sie lange Freude an unserer Collection haben. Sollten Fragen offen bleiben, versuchen wir sehr gerne, Ihnen diese zu beantworten.  Ihre Anregungen sind uns immer herzlich willkommen.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihr lineaRIVA® Team


Klicken Sie auf die Zusammenfassung, um direkt zu Ihrer gewünschten Beschreibung zu gelangen:

 AkazienholzAlpaccaBauernsilberBambus
 BaumwolleBetthimmelBesteckBone China
 CashmereGeschmiedetes EisenGlasHorn
 JuteKerzenverwendungLederLeinen
 MicrofaserstoffeRattanSilberSilber-Anlaufschutz
 Sterling-SilberTeakVasenpflege 

 

AKAZIENHOLZ
Edles Material liebt schlichte Formen

Unsere Möbel werden fast ausschließlich aus massivem Akazienholz gefertigt, das in Wäldern mit kontrolliertem Anbau wächst, die immer wieder aufgeforstet werden.

Akazienholz ist ein Material, das in den Ländern Europas nur noch selten im Einrichtungsbereich verwendet wird. Es ist ein ausgesprochen hartes und widerstandsfähiges Holz, das im unlackierten Zustand sehr witterungsbeständig ist. Es wird aus diesem Grund auch häufiger im Bootsbau eingesetzt. Es ist jedoch nicht leicht zu bearbeiten, weshalb es meist für geradlinige Designs Verwendung findet.

Wenn die Akazien gefällt werden, sind sie ca. 30 Jahre alt und 10 Meter hoch. Zu Planken verarbeitet, verbringt das Holz zunächst einige Tage in der Trockenkammer, um ihm Feuchtigkeit zu entziehen und es danach weiterverarbeiten zu können.


ALPACCA
Hotelsilber neu entdeckt

Alpacca ist die Bezeichnung für Neusilber, auch "German Silver" genannt. Es handelt sich um eine silberfarbene Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink. Diese ist härter als Messing (Kupfer-Nickel-Legierung) und daher vor allem für Gegenstände geeignet, die stark beansprucht werden.  Alpacca ist im Hotelbereich eine preiswerte und solide Alternative zu Silber. Zur Reinigung genügt das Abreiben mit einem feuchten Tuch und mildem Spülmittel.

Bei unseren Glasflakons mit Alpacca beachten Sie bitte folgende Pflegehinweise:
Zum Reinigen genügt Wasser sowie ein mildes Spülmittel (siehe oben), ebenso für die Verschlüsse aus Alpacca. Die Pflege im Geschirrspüler ist dagegen ungeeignet. Die Flakons eignen sich nicht zum Aufbewahren von Lebensmitteln.

 

BAUERNSILBER
Eine alte Glaskunst aus dem Bayerischen Wald

Bauernsilber hat eine Tradition, die aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt. Seine Entstehung hat eine eigene Geschichte: da sich die in einfachen Verhältnissen lebenden Waldbauern im Bayerischen Wald, dem Ursprungsgebiet des Bauernsilbers, echtes Silber nicht leisten konnten, wurden doppelwandige Gefäße aus Glas auf ihrer Innenseite silbern verspiegelt. Diese Fertigung findet noch heute große Beliebtheit bei Vasen, Weihwasserkesseln, Leuchtern und Schalen. Bauernsilber ist immer zeitlos und passt sowohl zum puristisch modernen Einrichtungsstil der Großstädter als auch zum gemütlichen Landhausambiente.


Die Pflege von Bauernsilber ist denkbar einfach: zur Reinigung empfehlen wir ein mildes Spülmittel sowie ein weiches Tuch. Meist genügt zum Entfernen von Staub zunächst  ein trockenes Tuch. Die Pflege  im Geschirrspüler ist dagegen ungeeignet.

Wachstropfen lassen sich auf schonende Weise mit einem Fön flüssig machen. Anschließend wird das Wachs mit einem weichen Tuch aufgesaugt. Zum Fixieren von Kerzen eignen sich Wachsplättchen, die auf die Kerzenunterseite aufgebracht werden. Bitte beachten Sie: wir empfehlen so genannte  „selbstlöschende“ Kerzen, deren Docht etwas kürzer ist als die Kerze selbst. Dies bringt die Flamme vor Erreichen des Kerzenständers zum Erlöschen und verhindert ein mögliches Platzen des Glaskörpers durch die starke Hitze der Flamme. Dies gilt im übrigen für alle Leuchter aus Glas.


BAMBUS
Strapazierfähig und dekorativ

Bambusgras ist nicht nur ein schnell nachwachsender Rohstoff, seine Eigenschaften als sehr strapazierfähiger Werkstoff machen ihn zu Ostasiens wichtigster Nutzpflanze für vielfältigste Verwendungsmöglichkeiten.


Diese reichen vom Baugerüst über Möbel und Kochutensilien bis hin zu hochwertigen Wohnaccessoires.

Diese werden meist mit einem eleganten Lackfinish veredelt. Dazu werden bis zu 15 Schichten  eingedickten Saftes des asiatischen Lackbaumes aufgebracht.

Gewonnen wird der Lack aus dem Harz des Sumach- oder Lackbaumes, das dem Latex des Gummibaumes ähnelt. Das Harz muss mindestens zwei Tage trocknen. Je nach Temperatur, Trocknungszeit und eingesetzten Pflanzenfarben wird die Lackflüssigkeit rot, ocker oder beige etc.

Eine gute Lackarbeit erfordert mindestens elf Schichten. Jede Schicht muss etwa eine Woche lang trocknen. Bevor die nächste Schicht aufgetragen wird, wird die vorhergehende Schicht abgeschliffen und poliert.

Diese aufwendige Handarbeit macht jedes Stück zu einem Unikat. Zur Pflege empfehlen wir das Abreiben mit einem feuchten Tuch

BAUMWOLLE
Ein Material erobert die Welt

Baumwolle ist die beliebteste und am weitesten verbreitete Naturfaser, vor allem seit der Erfindung der Spinnmaschine im 18. Jahrhundert. Die Baumwolle trägt ihren Namen, weil sie auf kleinen, bis zu 2 Meter hohen, baumartigen Büschen wächst, dem Malvengewächs Gossypium. Sie ist lange haltbar und überaus strapazierfähig, reißfest und lässt sich sehr gut einfärben, aufrauen und lädt sich nicht elektrostatisch auf. Baumwolle ist atmungsaktiv, angenehm auf der Haut und nimmt Feuchtigkeit sehr gut auf. Einst war Baumwollstoff in Europa ein sehr wertvoller Stoff, denn er musste aus Afrika, Asien und Amerika importiert werden bevor der Baumwollstrauch schließlich auch in Europa angebaut wurde. Die Inder waren, Forschungen nach, die ersten, die die Idee hatten, die weißen Samenfasern aus der Baumwollfruchtkapsel zu verspinnen. Das älteste Stück eines Baumwollgewebes (aus der Zeit 3000 v. Chr. ) wurde am Indus gefunden.



BETTHIMMEL aus BAUMWOLLE
Schicken Sie Ihre Gedanken auf die Reise


Mit unseren Betthimmeln haben Sie für viele Jahre ein ausgefallenes Accessoire für zeitlose Dekorationen nach ursprünglich kolonialem Vorbild erworben. Ob im Schlaf- Gäste- oder Kinderzimmer, auf der Terrasse über einer Liege, unter einem großen Baum oder im Ferienhaus, ob zugezogen oder vorne offen gelassen, die Beschaffenheit des transparenten Baumwollstoffes garantiert sinnliches Licht und sorgt für Geborgenheit und Ferien- Atmosphäre. Nicht zuletzt hält der Betthimmel Moskitos fern.

Bitte beachten Sie folgende Punkte zur Pflege Ihres Betthimmels: der Stoff ist komplett vom Reifen abnehmbar und kann sowohl chemisch als auch in der Waschmaschine bei 30 Grad im Feinwaschgang gereinigt werden. Bitte geben Sie zum Schutz des Gewebes den Himmel vor der Wäsche in ein Wäschenetz oder in einen Kopfkissenbezug. Vor allem bei Betthimmeln aus feinerem Baumwollgewebe. Geeignet ist jedes Feinwaschmittel, jedoch raten wir von Weichspüler ab. Wir empfehlen das Aufhängen im feuchten Zustand, falls nötig, bitte etwas in Form ziehen.


BESTECK
Die Dinge des täglichen Gebrauchs

Mit „EDELSTAHL“ oder „EDELSTAHL 18/0“ gestempelte Bestecke werden aus Chrom-Edelstahl hergestellt. Dieses vielfach verwendete Material ist problemlos im täglichen Gebrauch und bei entsprechender Behandlung spülmaschinengeeignet. Ist Ihr Besteck mit „EDELSTAHL 18/10“ gestempelt, so wurde hochwertiger CN-Edelstahl verwendet. Dieses Material besteht aus einer Legierung von 18% Chrom, 10% Nickel,  71% Feineisen und 1% Lohelenstoff und ist sehr robust. Es eignet sich daher gut zur Reinigung in einer Geschirrspülmaschine. Grundsätzlich ist für Bestecke jeglicher Verarbeitungs- und Materialart die Handwäsche vorzuziehen, da die besonders aggressiven Reinigungsmittel bei der Maschinenreinigung dem Edelstahl auf Dauer schaden können.


Messerklingen werden stets aus Chrom-Edelstahl hergestellt und bedürfen deshalb aufmerksamer Pflege. Speisereste und Feuchtigkeit sollten nie über längere Zeit auf Bestecke einwirken. Deshalb bitte nach Gebrauch sofort reinigen oder zumindest mit heißem Wasser abspülen. Sollten Sie sich entscheiden, eine Geschirrspülmaschine zu benutzen, ist es sehr wichtig, die Anweisungen des Maschinen-Herstellers (Salz-Dosierung) zu beachten.

Die Besteckteile sollten mit dem Griff nach unten, gemischt in den Besteckkorb gestellt werden. Bitte kurz nach dem Abschluss des Trockenvorgangs die Restfeuchtigkeit mit einem Geschirrtuch entfernen. Besteck nie feucht liegen lassen, besonders gilt dies für Messerklingen. Bestecke aus Materialkombinationen (z.B. Holz- oder Kunststoffgriffe) unterliegen bei der Reinigung besonderen Belastungen. Wir empfehlen daher ausdrücklich Handspülung. Sollten sich doch einmal Flecken an Besteckteilen bilden, so empfehlen wir, diese mit einem handelsüblichen Metall-Pflegemittel oder so genanntem Wiener Kalk zu entfernen. Dies ist eine Maßnahme, die von führenden Herstellern als turnusmäßige Pflege alle paar Monate empfohlen wird, um die Lebensdauer von Edelstahl-Besteck zu verlängern.

Generell sind alle Reinigungsmittel gemäß Anweisung zu dosieren. Hersteller von Bestecken, Gläsern und Geschirr empfehlen grundsätzlich, Geschirrspülermittel (Reiniger, Klarspüler und Salz) getrennt und nicht als Kombi-Mittel anzuwenden.



BONE CHINA
Ein Stück Luxus für jeden Tag

Bone China erkennt man nicht nur auf den ersten Blick. Meist entsteht aus einem ersten Blick eine lebenslange Liebe zu diesem edlen Porzellan. Denn nichts schimmert zarter, nichts ist vergleichbar mit seinem edlen Lüster, seiner elfenbeinfarbenen Oberfläche.


Um den Namen Bone China tragen zu dürfen, muss der so genannte Scherben mindestens 25% Knochenasche (Calciumphosphat) enthalten. Die Herstellung, es wurde 1789 zuerst von den Engländern gefertigt, ist jedoch teurer als die herkömmlichen Porzellans. Man benötigt für dessen Herstellung teurere Zutaten sowie spezielle Brennöfen. Die Oberfläche von Bone China ist härter als die von Hartporzellan und damit alltagstauglich – ein Stück Luxus für jeden Tag.



CASHMERE
Wärmender Luxus, nicht nur zum Anziehen

Gibt es etwas Weicheres und Luxuriöseres als Cashmere? Selbst auf nackter Haut getragen fühlt sich Cashmere, auch Stoff der Götter genannt, unbeschreiblich kuschelig, zart und dennoch wärmend an. Wen wundert da, dass die Soutanen des Papstes daraus gewebt sind? Cashmere ist das feine und dichte Unterbauchhaar der Cashmereziege, das diese Tiere vor extremer Kälte (Bis zu –40 Grad) der asiatischen Hochebenen schützt. Viele Jahrhunderte lang war dieses edle Material einer privilegierten Bevölkerungsschicht vorbehalten. Über die Seidenstraße fand Cashmere seinen Weg von China nach Ägypten. Napoleon brachte es schließlich von Ägypten nach Europa, wo es zu feinstem Tuch verarbeitet wurde. Inzwischen kommt Cashmere aus den Gebirgsregionen der Inneren Mongolei.


Jeden Frühling, wenn der natürliche Haarwechsel der Tiere stattfindet, wird das Haar von Hirten von Hand ausgekämmt. Der jährliche Ertrag pro Tier liegt bei 50 (weibliche Ziege) bis 150 Gramm (Ziegenbock). Für einen Pullover benötigt man das Haar von etwa drei Tieren. Der Prozess vom Garn bis zum tragbaren Kleidungsstück umfasst bis zu 30 Arbeitsgänge. Die beste Pflege ist nicht etwa Handwäsche sondern die Reinigung im weitaus schonenderen Wollwaschgang der Waschmaschine. Wir empfehlen dazu spezielle Cashmere-Waschmittel, z.B. von Amytis.


GESCHMIEDETES EISEN
Altert mit edler Patina

Mit unseren Rentieren und Elchen aus Eisen haben Sie für viele Jahre ausgefallene Accessoires für eine winterlich, weihnachtliche Dekoration. Damit Sie lange daran Freude haben, beachten Sie bitte folgende Punkte:

Eisen nimmt naturgemäß durch Luftfeuchtigkeit, ob in Innenräumen oder Draußen, eine rostbraune Patina an. Diese ist charakteristisch für dieses Metall und verleiht ihm letztlich ein zeitloses Aussehen. Zum „Überwintern“ in Tücher oder Ähnlichem einwickeln.
Wachsflecken bitte nicht mit scharfen Gegenständen entfernen.  Wachs lässt sich leicht mit einem Fön flüssig machen und anschließend mit einem weichen Tuch entfernen.
Staub mit einem leicht feuchten Tuch entfernen, ggf. trocken nachreiben.
SICHERHEIT! Die Kerze ist ein lebendiges Licht. Die offene Flamme muss unter Beobachtung gehalten werden.


GLAS
Unverzichtbares Material im  Alltag

Glas ist geschmolzener Sand. Sand ist daher in seiner unerschöpflichen Fülle ein Geschenk der Natur. Die ältesten Funde von Glas reichen zurück bis 7000 v. Christus. Die älteste Glasherstellung war ein Zufallsprodukt des damit eng verbundenen Töpferhandwerks: Glas entstand zum ersten Mal durch die Verbindung von kalkhaltigem Sand und Natron, welches sich aufgrund zu starken Erhitzens des Töpferofens  als farbige Glasur auf den Keramiken bildete. Erst 1500 v. Christus gelang es, Glas unabhängig von dieser keramischen Unterlage zu produzieren. Glas ist rein, zeitlos und dauerhaft schön. Glas hat den Menschen seit seiner Entdeckung bis heute stets begleitet und sein Leben bereichert.

Mit unserer Glascollection haben Sie für viele Jahre unverzichtbare  Gegenstände für den täglichen Gebrauch. Unsere Trinkgläser, Vasen, Leuchter, Windlichter sowie Vorratsbehälter sind in Anlehnung an klassische Vorlagen entstanden und werden für lineaRIVA vorwiegend in Italien, Frankreich, Belgien und Portugal hergestellt. Unterschiedliche Glasstärken, kleine Lufteinschlüsse sowie Unregelmäßigkeiten bei der Glasbeschaffenheit sind charakteristisch für mundgeblasenes Glas und machen den Unterschied zu maschinell gefertigter Massenware aus.

Zum Reinigen genügt Wasser sowie ein mildes Spülmittel. Die Pflege im Geschirrspüler ist in der Regel möglich, ausgenommen bei gefärbtem Glas. Wachsflecken bekommen Sie mit reiner Stahlwolle ab (bitte nicht mit aggressiven Topfschwämmen zu verwechseln, welche das Glas verkratzen würden) oder durch Erweichen mit einem Fön. Anschließend mit einem Papierküchentuch aufsaugen.

 

HORN
Elegantes Material für vielfältigste Verwendung

Horn ist sicher eines der edelsten aber auch empfindlichsten Naturmaterialien. Die Verwendung von Rinder- und Büffelhorn reicht von schlichten Knöpfen über Messer- und Löffelgriffe bis hin zu Schalen,  Fotorahmen und Brillengestellen. Zur Reinigung genügt ein feuchter Lappen. Um den typischen Glanz polierten Horns zu erhalten, darf ihm sein natürliches Fett nicht entzogen werden. Daher auf keinen Fall Seife oder heißes Wasser verwenden. Von Zeit zu Zeit kann der edle Schimmer mit dem Einreiben von Olivenöl auf einem weichen Lappen aufgefrischt werden.



JUTE
Eine ökologisch sinnvolle Alternative zu Baumwolle & Co

Jute ist eine Bastfaser, die aus den beiden Pflanzen Corchorus capsularis und Corchorus olitorius hergestellt wird. Vor dem Verspinnen werden die Fasern speziell behandelt, um weich und geschmeidig zu werden. Somit lassen sich jüngere, unreif geerntete Stängel besser zu feinen Garnen verarbeiten als die aus gereiftem Jute. Letztere finden eher für die geläufigen Kaffee- und Kartoffelsäcke Verwendung. Feinste Jutegarne gesellen sich sodann zu Seide, Bändern und dekorativen Knöpfen und machen als Kissenbezüge Karriere.

 

KERZENVERWENDUNG und ihre PFLEGE
Für einlanges Kerzenleben

Kerzen bestehen in der Regel aus Stearin, Paraffin und/oder Bienenwachs. Stearin wird u.a. aus Palmöl gewonnen. Diese drei Wachse unterscheiden sich in Härte, Ölgehalt und Verarbeitungsfähigkeit. Stearin ist hart und zerbricht leicht, hat jedoch einen höheren Schmelzpunkt als Paraffin. Paraffin ist ein Ölprodukt, das weicher ist und sich besser verarbeiten lässt, zum Beispiel für Figurenkerzen. Die Dochte bestehen aus geflochtenem, in Wachs getränkten, gebleichten Baumwollzwirn, dessen Stärke der jeweiligen Kerzendicke angepasst ist.

Kerzen werden vor einer eventuellen Lackierung oder Weiterverarbeitung unterschiedlich hergestellt: mittels Ziehen durch ein Wachsbad, mittels Tauchen in vielen Arbeitsschritten (vorzugsweise mit Bienenwachs und bei durchgefärbten Kerzen), mittels Pulverpressen sowie mittels Gießen in Metall- oder Silikonformen.

Bitte achten Sie beim Aufstellen von Kerzen auf einen festen Untergrund, um ein Kippen zu vermeiden. Bitte halten Sie brennende Kerzen unter Beobachtung.

Kerzen sollten nicht zu dicht nebeneinander stehen, achten Sie deshalb auf genügend Abstand. Kerzen vertragen keine Zugluft, andernfalls beginnt die Kerze zu rußen und zu tropfen und brennt einseitig ab. Die ideale Dochtlänge beträgt 10-15mm, ein längerer Docht verursacht Russabgabe.

Der Kerzenrand sollte nicht beschädigt werden, sonst läuft flüssiges Wachs aus. Ein zu hoher Rand lässt sich in warmem Zustand abschneiden.

Dicke Kamin- und Altarkerzen sollten jedes Mal wenigstens so lange brennen, bis der ganze Brennteller flüssig geworden ist, andernfalls brennen diese Kerzen hohl ab, und die Flamme verkümmert.

Wachsflecken lassen sich aus Textilien mit Hilfe eines Löschpapiers und einem warmen Bügeleisen "herausbügeln". Wachsflecken auf glatten Flächen, wie z.B. Glas, Holz oder Silber, kann man mit einem Fön erweichen und anschließend mit einem saugfähigem Papier oder weichem Tuch abreiben.


LEDER
Ein Material, das mit den Jahren schöner wird

Leder ist edles, gewachsenes Material mit Qualität und Charakter. Es fühlt sich stark und lebendig an, jedoch auch zart und geschmeidig.

Unsere Artikel aus Leder werden mit dem von Generation zu Generation vererbten und perfektionierten Wissen erfahrener Sattler ausschließlich von Hand gefertigt. Das verarbeitete Büffel- und Vollrindleder erhält seine Geschmeidigkeit und warme Ausstrahlung durch pflanzliches und daher schonend langsames Gerben mit Wurzeln, Rinden und Früchten.

Leder will benutzt werden. Die im Laufe der Jahre entstehenden Gebrauchsspuren festigen seinen Charakter, sind Patina, sind Zeitzeugen, die vom Besitzer erzählen. Zur Pflege unserer Lederartikel empfehlen wir daher gerade so viel Pflege wie nötig: vor dem ersten Einsatz stärker beanspruchter Oberflächen, wie z.B. bei Truhen oder Tabletts, empfiehlt sich das Einfetten und Imprägnieren mit speziellen, bienenwachshaltigen  Ledercremes. Um die Geschmeidigkeit und Farbintensität des Leders zu erhalten, sollte diese Behandlung je nach Bedarf und Beanspruchung wiederholt werden. Flecken lassen sich mit wenig destilliertem Wasser und Neutralseife entfernen.


LEINEN
Stoff mit Geschichte

Die Flachspflanze ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Seine Geschichte reicht bis zum 5. Jahrtausend v. Chr. zurück, als sie bereits von den Ägyptern geschätzt und verarbeitet wurde. Vor mehreren Jahrhunderten bestand in Europa noch ein Großteil der Kleidung aus dem daraus gewonnenen Leinengewebe. Besonders in höfischen und gehobenen bürgerlichen Haushalten fanden wertvolle Leinenstoffe als Bett- und Tischwäsche Verwendung. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Leinen jedoch allmählich von der billigeren Baumwollfaser verdrängt.

Die Liebhaber edlen, unverfälschten Leinenstoffes schätzen gerade heute in einer von synthetischen Materialien dominierten Welt dessen charakteristische Eigenschaften: Leinen nimmt dank seiner Saugfähigkeit Feuchtigkeit schnell auf und gibt sie auch schnell wieder ab, weshalb Leinen gerade im Sommer bei luftiger Kleidung sowie bei Bettwäsche sehr geschätzt wird. Darüber hinaus ist Leinen langlebig, schmutzunempfindlich und fusselt nicht. Mit den Jahren und längerem Gebrauch wird es zunehmend weicher. Eine preiswertere Alternative ist das Halbleinen, ein Begriff für Stoffe mit einer Kette aus reiner Baumwolle und einem Schuss aus reinem Leinen. Halbleinen muss mindestens zu 40% aus Leinen bestehen. Wir empfehlen die Wäsche bei 60° Grad.


MICROFASERSTFOFFE
Die Pflegeleichten unter den Polstermaterialien

Gerade zum Beziehen von Polstermöbeln empfehlen wir immer wieder die technisch hochentwickelten Microfaserstoffe. Besonders wenn helle Farben bis hin zu Weiß sowie zeitsparende Pflegeeigenschaften erwünscht sind.

Microfasern sind modernste Chemiefasern, wie z.B. Polyamid, Polyester, Polyacryl, Modal oder Propylen. Ihren Namen verdanken sie den extrem feinen Fasern, die erstmals um 1980 in Japan entwickelt wurden. Ziel war es, wasserdichte, jedoch wasser- und dampfdurchlässige Spezialgewebe für den Sportbereich zu entwickeln. Microfasern sind leicht, weich, haben einen fließenden Fall, können Seidenstoffe ersetzen, sind knitterfrei, laufen nicht ein, sind wärmehaltend, wasserabweisend und sehr scheuerfest. Und dies alles ohne chemische Ausrüstungszusätze.

Ihre Pflege: grundsätzlich lassen sich diese Polsterstoffe mit einer weichen Kleiderbürste abbürsten oder mit der Polsterdüse absaugen. Flecken sind sofort zu entfernen, wobei auf keinen Fall lösungsmittelhaltige Reiniger (Waschbenzin etc.) zu verwenden sind. Das beste Mittel ist eine lauwarme Seifenlösung, wobei die verschmutzte Stelle leicht angefeuchtet und dann mit einem weichen, saugfähigem Tuch mit leichtem Druck in kreisenden Bewegungen abgerieben wird. Diese Stelle bitte an der Luft trocknen lassen.

Zur großflächigen Reinigung empfehlen wir, soweit der Bezugsstoff laut Hersteller abnehmbar und waschbar ist, den schonenden Wollwaschgang  der Waschmaschine mit einem hochwertigen Feinwaschmittel bei 30 Grad. Danach kann der Bezug im feuchten Zustand wieder aufgezogen werden. Diese Stoffe sind jedoch in der Regel nicht für den Trockner geeignet!


RATTAN
Ein nachhaltiges Naturmaterial – nicht nur für Korbmöbel

Rattan ist der Sammelbegriff für die verholzten Triebe der Rotangpalme. Diese Triebe haben einen Durchmesser von 10-50mm und eine Länge von bis zu 200 Meter. Beheimatet ist diese Nutzpflanze in Südostasien. Die Stängel werden von Hand geerntet und entsprechend ihrer Ebenmäßigkeit sortiert. Wenn der äußere Teil des Rattans geschält ist, erhält man helle Fäden, das so genannte Peddigrohr, das sich gut zum Flechten eignet, denn es ist leicht und extrem biegsam. Rattan ist jedoch im Gegensatz zu Bambus kein Rohr sondern massives Holz. Ein engmaschiges Flechtwerk, für das der Materialbedarf höher liegt, ist charakteristisch für hochwertigste Rattenprodukte. Diese finden ausschließlich im lineaRIVA Sortiment Verwendung.

Die eigentliche Rattan-Pflanze bleibt nach der Ernte erhalten und ist nach ca. 6 Jahren wieder nachgewachsen. Seit Jahrhunderten wird diese Pflanze auch als Baumaterial genutzt. Als vor über 100 Jahren die ersten Rattanmöbel und –Gegenstände aus den Kolonien nach Europa kamen, bewunderte man diese filigranen Designs und entwickelte sie weiter.

Zur  Reinigung verwenden Sie ein leicht angefeuchtetes Tuch oder einen feinen Pinsel Größere Möbel saugen Sie schnell und bequem mit dem pinselartigen Düsenaufsatz ab. Zur Oberflächenauffrischung eignet sich eine farblose Holzlasur oder transparentes Holzöl.

Gartenmöbel aus Rattan sollten überdacht stehen und im Winter drinnen aufbewahrt werden sonst  verrotten sie innerhalb weniger Jahre.


SILBER
Eine Liebe fürs Leben

Kaum ein Edelmetall ist so unaufdringlich und elegant wie Silber. In allen Sprachen wird Silber (lateinisch "argentum") das "weiße Metall" genannt. So wie Gold das Symbol der Sonne ist, steht Silber, dank seines weißlichen Schimmers, für den Mond. Noch immer steht aus diesem Grunde der Stempel in Form einer Mondsichel für deutsches Qualitätssilber. Gerade heute erfährt Silber eine Renaissance. Seine hervorragenden Verarbeitungseigenschaften machen es zu einem beliebten Werkstoff, der die unterschiedlichsten Formen annehmen kann, weshalb nicht nur geerbtes Silber auf Tisch, Tafel und im Wohnbereich überaus begehrt ist.

Silber ist weicher als Kupfer, jedoch härter als Gold. Um aus Silber Gegenstände des täglichen Bedarfs zu fertigen, wird es mit härteren Metallen wie Kupfer legiert (siehe auch Sterling-Silber). Neben seiner ästhetischen Ausstrahlung hat Silber vor allem eine wichtige Gebrauchseigenschaft: Silber ist antibakteriell. Schon lange wurde diese Kenntnis zur Herstellung chirurgischer Instrumente genutzt. In früheren Zeiten trank man bei Hofe Wasser und Wein aus Silberbechern. Blumen bleiben in Silbervasen länger frisch.

Um Silber für eine Vielzahl von Liebhabern erschwinglich zu machen, greifen Hersteller vielmals auf den Prozess der Versilberung zurück. Hier wird reines Silber mittels Elektrolyse auf ein Grundmaterial, in der Regel Messing, aufgebracht. Messing hat zudem zwei vorteilhafte Eigenschaften: es rostet nicht und leitet Wärme sehr gut, was bei Tee- und Kaffeekannen wünschenswert ist. Die Oberfläche versilberter Gegenstände ist dadurch weicher und nicht so langlebig wie die von Sterlingsilber, die quasi kaum altert. Die Lebensdauer hängt zudem von der Stärke und der Qualität der Versilberung ab. Unsere Artikel werden von sorgfältig ausgewählten, international renommierten, Manufakturen gefertigt. Durch Auftragsarbeit bestimmt lineaRIVA Qualität und Silberauflage, die je nach Artikel beim 6 bis 14-fachen der handelsüblichen Versilberung liegt und in „µ“ gemessen wird.

Naturgemäß bekommt Silber im Zeitverlauf eine Patina, die ihm im Vergleich zu anderen Metallen einen unverwechselbaren und zeitlos edlen Charakter verleiht, der viele Liebhaber hat. Silber reagiert empfindlich auf Schwefel, der in schwankenden Mengen in der Luft oder in Eigelb und Senf vorkommen kann. Ebenso können ausdünstende Holzschutzmittel, wie sie üblicherweise bei alten Möbeln gegen Holzwurmbefall verwendet werden, zur Oxidation des Silbers führen. Sollte Silber ungenutzt in Schränken aufbewahrt werden, so empfiehlt sich eine Hülle aus Folie oder Juwelierseidenpapier. Für Bestecke gibt es im Handel spezielle Taschen, die ein Anlaufen während des Aufbewahrens verhindert.

Wenn Sie Ihr Silber zum Glänzen bringen möchten, empfehlen wir zur schonenden Pflege Silberputzmittel, die ausdrücklich zur Silberreinigung geeignet sind und nur per Handwäsche verwendet werden. Gute Mittel sind sehr mild, reinigen schnell und gründlich und sind mit einem Anlaufschutz ausgerüstet, der die Oxidation des Metalls verzögert. Für Lebensmittel bestimmte Artikel sollten vor dem ersten Gebrauch mit Wasser und einem milden Spülmittel, sowie mit einem weichen Tuch gereinigt werden. Die Pflege im Geschirrspüler ist dagegen ungeeignet. Wachstropfen auf silbernen Kerzenständern lassen sich auf schonende Weise mit einem Fön flüssig machen. Anschließend wird das Wachs mit einem weichen Tuch aufgesaugt. Zum Fixieren von Kerzen eignen sich Wachsplättchen, die auf die Kerzenunterseite aufgebracht werden. Was Silber gar nicht mag: die Säure von Früchtetees und Zitrusfrüchten, Essig sowie Pflegezusätze im Blumenwasser als auch Blumenerde.

Silber-Anlaufschutz

Schwefelverbindungen in unserer Luft führen im Zeitverlauf zur Verfärbung der Oberfläche. Anfangs champagnerfarben, später bräunlich-schwarz. Der beste Schutz gegen dieses Anlaufen ist der tägliche Gebrauch sowie das tägliche Reinigen mit heißem Wasser und einem milden Spülmittel. Silberne oder versilberte Gegenstände, die nicht täglich zur Hand genommen werden, wie z.B. Schalen, Kerzenleuchter oder Bilderrahmen etc., reinigt und schützt man alle paar Monate mit einem speziellen Reinigungsmittel, das mit einen Anlaufschutz ausgerüstet ist.

Ein dauerhafter Anlaufschutz kann durch das Aufbringen eines Hartlacks bei der Herstellung erzielt werden. Der Lack ist leider in der Regel nicht für Lebensmittel geeignet. Diese versiegelten Oberflächen bekommen jedoch naturgemäß kleinste Kratzspuren durch den Gebrauch, welche dazu führen, dass das darunter liegende Silber dennoch anläuft. Ein nachträgliches Entfernen des Lackes zur Reinigung des Gegenstandes steht i.d.R. in keinem Verhältnis zum Kaufpreis des Artikels. Der Silberliebhaber wird sich immer gegen einen solchen Schutz entscheiden, da er dieses Edelmetalls gerade wegen seiner Patina schätzt.

STERLING-SILBER

1000g Sterling-Silber (925er Silber) entspricht einer Legierung von 925 Teilen Feinsilber und 75 Teilen Kupfer. Sterling Silber ist das Synonym für den höchsten Silbergehalt in verarbeiteter Form. Da Silber von Natur aus zu weich ist, um zu Gegenständen des täglichen Gebrauchs verarbeitet zu werden, legiert man es mit härteren Metallen, meist Kupfer. Gebräuchlich sind auch 800/000 und 835/000 Legierungen. Echtes Silber erkennt man an der Stempelung, z.B. 925, die den Silberfeingehalt angibt. Diese Stempelung ist seit 1888 Pflicht.

TEAK
Mehr als ein Relikt der Kolonialzeit

Teak ist das Holz des „tectona grandis“ Baumes, der ursprünglich in den Wäldern Burmas, Indiens und Thailands beheimatet war, heute jedoch in vielen Ländern Asiens angebaut wird. Teak ist dank seiner hohen Dichte sowie seines hohen Öl- und Kautschukanteils ein außerordentlich witterungsbeständiges und langlebiges Material für Möbel und Accessoires.
Auch extreme Temperaturschwankungen können dem Teakholz nichts anhaben, es verzieht sich nicht und behält seine Festigkeit, die Möbel können ohne weiteres im Freien überwintern.
Kleine Rissbildungen, insbesondere im Hirnholz können auftreten, sind aber äußerst selten. Sie beeinträchtigen die Festigkeit jedoch in keinem Falle.
Typisch für Teak, das im Außenbereich benutzt, ist die silbergraue, zurückhaltend edle Patin, die viele Liebhaber hat. Wer diese verhindern will, sollte das Holz einmal pro Jahr nach einer intensiven Reinigung mit einem Teaköl behandeln.

Normale Verschmutzungen können mit warmen Wasser und grüner Seife mühelos entfernt werden.

Wichtig: Das Holz muss trocken sein (max. 15% Restfeuchte) und ist vor dem Ölen gründlich zu reinigen (Teakholzreiniger), es kann sonst zu Holzverfärbungen kommen.

Die Möbel werden in kleinen Handwerksbetrieben angefertigt und sind hin und wieder noch mit Schleifstaub behaftet. Vor der ersten Benutzung sollten die Möbel daher mit einem feuchten Tuch gesäubert werden. Aufgrund der Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen während der langen Seereise kann sich innerhalb der Verpackung auf dem Holz ein weißer Belag bilden. Dies ist kein Mangel, der Belag kann mit einem feuchten Tuch beseitigt werden. Alle Beschläge und Schrauben sind aus Messing hergestellt. Bitte beachten Sie beim Festziehen der Messingschrauben, dass diese nicht die Festigkeit von Eisenschrauben haben.

Die Möbel werden in kleinen Handwerksbetrieben angefertigt und sind hin und wieder noch mit Schleifstaub behaftet. Vor der ersten Benutzung sollten die Möbel daher mit einem feuchten Tuch gesäubert werden. Aufgrund der Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen während der langen Seereise kann sich innerhalb der Verpackung auf dem Holz ein weißer Belag bilden. Dies ist kein Mangel, der Belag kann mit einem feuchten Tuch beseitigt werden. Alle Beschläge und Schrauben sind aus Messing hergestellt. Bitte beachten Sie beim Festziehen der Messingschrauben, dass diese nicht die Festigkeit von Eisenschrauben haben.


VASENPFLEGE
Für ein langes Vasenleben

Entfernen Sie alle Blätter, die sich unterhalb des Wasserspiegels befinden. Geben Sie Frischhaltemittel (vom Floristen) ins Wasser, somit kann das Wasser längere Zeit in der Vase verbleiben, ohne zu verfaulen, ebenso verzögert sich der Verblühungsprozess. Günstig ist es, Blumen zu kaufen, deren Knospen kurz vor dem Aufgehen sind. Harte und verholzte Stängel benötigen einen langen und schrägen Schnitt. Die frische Schnittstelle sollte möglichst zusätzlich mit einem Messer aufgeschlitzt werden, so dass ausreichend Wasser von den Leitungsbahnen aufgenommen werden kann. Den Anschnitt möglichst mit einem Messer machen, eine Schere zerquetscht die Leitungsbahnen. Mit in etwas Wasser gelöstem Backpulver  lässt sich das Vaseninnere gut reinigen. Bitte beachten Sie: die in Blumensträußen oftmals enthaltenen Drähte können Roststellen an heller Keramik, Porzellan und Silber verursachen, welche sich selten gänzlich entfernen lassen.

Silber kann schnell anlaufen, wenn es mit übermäßig stark gespritzten Zuchtblumen in Berührung kommt. Das vorherige Abreiben mit einem Silberputzmittel, das mit einem Anlaufschutz ausgerüstet ist, kann hier vorbeugen. Größere Gefäße aus Silber oder heller Keramik, vor allem mit großen Öffnungen, bleiben innen hell, wenn man ein Glasgefäß hineingibt, und die Blumen / Topfpflanzen in diesem arrangiert.